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Arche der Samen.

Der "Tresor des jüngsten Gerichts" in der Arktis

Gates, Rockefeller und die GMO-Giganten wissen mehr als wir.
 
 Von F. William Engdahl, 3. Dezember 2007

 
Eines kann man dem Microsoft-Gründer Bill Gates nicht vorwerfen, und das ist Faulheit. Mit vierzehn Jahren konnte er bereits programmieren, mit zwanzig gründete er, noch als Harvard Student, seine Firma Microsoft. 1995 stand der Hauptaktionär von Microsoft ganz oben auf der Liste des Forbes-Instituts als reichster Mann der Welt. Microsoft hatte es in einem unaufhaltsamen Feldzug geschafft, seine Software auf nahezu allen Personalcomputern der Welt zu installieren.
 
Die meisten Menschen würden in solch einer Situation daran denken, sich auf eine ruhige Pazifikinsel zurückzuziehen – nicht so Bill Gates. Seit 2006 konzentriert er seine Energie auf die Bill & Melinda Gates Foundation, die sich selbst als größte „transparente“ private Stiftung bezeichnet, mit einem sagenhaften Stiftungsvermögen von 34,6 Milliarden Dollar und der Vorgabe, jedes Jahr 1,5 Milliarden für wohltätige Zwecke auf der ganzen Welt auszuschütten, um den Status der Gemeinnützigkeit und damit der Steuerbefreiung zu bewahren. 2006 bescherte das Geschenk eines Freundes und Geschäftspartners, des Großinvestors Warren Buffett – Anteile an Buffetts Berkshire Hathaway mit einem geschätzten Wert von 30 Milliarden Dollar – der Gates-Stiftung den Aufstieg in eine Größenordnung, in der sie ebensoviel Geld vergibt, wie es der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen in einem Jahr zur Verfügung steht.
 
Wenn sich Bill Gates nun entscheidet, 30 Millionen Dollar seines hart verdienten Geldes in ein Projekt zu investieren, dann lohnt es, sich die Sache genauer anzusehen.
 
Und nichts ist momentan aufschlussreicher als seine Beteiligung an einem seltsamen Vorhaben in einem entfernten Winkel der Erde, auf Spitzbergen. Hier investiert Bill Gates, mitten im arktischen Meer, tausend Kilometer vom Nordpol entfernt, einige Millionen Dollar in eine Samenbank. Spitzbergen, die Hauptinsel des Svalbard-Archipels, ist ein karger Felsen im Arktischen Meer, von Norwegen beansprucht und dem Land seit 1925 durch internationale Verträge überlassen. Auf diesem gottverlassenen Eiland steckt Bill Gates sein Geld, gemeinsam mit der Rockefeller-Stiftung, der Monsanto Corporation, der Syngenta-Stiftung und der norwegischen Regierung, um nur einige zu nennen, in ein Unternehmen, das als „Tresor des jüngsten Gerichts“ bezeichnen wird. In der offiziellen Sprachregelung heißt es „Svalbard globaler Saatgut-Tresor auf der norwegischen Insel Spitzbergen, Teil der Svalbard-Insel-Gruppe“.
 
Diese Samenbank wird sich im Innern eines Berges befinden, der auf Spitzbergen in der Nähe der kleinen Stadt Longyearbyen liegt. Seinen Konstrukteuren zufolge ist der Bunker schon so gut wie betriebsbereit. Er ist mit doppelten, explosionssicheren Türen und Bewegungsmeldern gesichert, außerdem mit Luftschleusen und Stahlbetonwänden von einem Meter Dicke. In ihm sollen mehr als drei Millionen Pflanzensamen aus allen Teilen der Welt gelagert werden, um, so die Norwegische Regierung, „die Sortenvielfalt der Feldfrüchte für die Zukunft zu sichern.“ Durch spezielle, wasserdichte Verpackung sollen die Samen vor Feuchtigkeit geschützt werden. Zwar wird es keinen Wachdienst geben, doch die Unzugänglichkeit des Ortes soll die Sicherheit des Tresors vor unerlaubtem Zugriff gewährleisten.
 
Fehlt hier nicht irgendetwas? Die Presseerklärung lautet: „um die Vielfalt der Feldfrüchte für die Zukunft sicherzustellen.“ Aber welche Zukunft sehen die Sponsoren dieses Saatgut-Tresors voraus, die einen Zugang zu den auf der Welt verbreiteten Kulturpflanzen bedrohen würde? Zumal fast alle Samen schon heute in gut geschützten Samenbanken überall auf der Welt gesammelt und gelagert werden.
 
Wenn aber Bill Gates, die Rockefeller-Stiftung, Monsanto und Syngenta sich zu einem gemeinsamen Projekt zusammenfinden, dann lohnt es sich, ein bisschen tiefer in die Felsen von Spitzbergen vorzudringen. Und tatsächlich eröffnen sich hier einige faszinierende Zusammenhänge.
 
Der erste bemerkenswerte Punkt sind die Sponsoren dieses „Tresors des jüngsten Gerichts“. Außer Norwegen beteiligen sich, wie bereits erwähnt, die Bill & Melinda Gates Foundation; der US-Agribusiness-Gigant DuPont Pioneer Hi-Breed, einer der größten Inhaber von Patentrechten auf gentechnisch veränderte Pflanzen (GMO) und die entsprechenden Pestizide; Syngenta, Schweizer Großproduzent von GMO-Saatgut und Agrochemie, vertreten durch die Syngenta-Stiftung; die private Rockefeller-Stiftung, die seit den 70er Jahren die „Gen-Revolution“ mit mehr als 100 Millionen Dollar Gründungskapital initiiert hat; und CGIAR, ein globales, von der Rockefeller-Stiftung in Leben gerufenes Netzwerk, das ihre Vorstellungen von „genetischer Reinheit“ durch den Wandel der Landwirtschaft vorantreiben soll.
 
CGIAR und „Das Projekt“
 
Wie ich in meinem Buch „Saat der Zerstörung“ 1 ausführlich beschrieben habe, gründeten die Rockefeller-Stiftung 1960 mit dem Landwirtschaftlichem Entwicklungsrat ( John D. Rockefeller III.s Agriculture Development Council ) und der Ford-Stiftung mit vereinten Kräften das Internationale Reisforschungsinstitut (International Rice Research Institute, IRRI) in Los Baños auf den Philippinen. 1971 schlossen sich das von der Rockefeller-Stiftung betriebene IRRI und ihr in Mexiko ansässiges Internationales Zentrum für die Verbesserung von Weizen und Mais (International Center for Wheat and Maize Improvement, CIMMYT), sowie das von der Ford- und Rockefeller-Stiftung gegründete Internationale Forschungszentrum für tropische Landwirtschaft (International Research Center for Tropical Agriculture, IITA) in Nigeria zu einem globalen Netzwerk zusammen, einer Beratergruppe für Internationale Agrarforschung (Consultative Group of International Agricultural Research, CGIAR).
 
In einer Serie von privaten Konferenzen im Tagungszentrum der Rockefeller-Stiftung in Bellagio, Italien, nahm die CGIAR Gestalt an. Die wichtigsten Teilnehmer der Konferenzen waren George Harrar für die Rockefeller-Stiftung, Forrest Hill für die Ford-Stiftung, Robert McNamara für die Weltbank und Maurice Strong, der für die Rockefeller-Familie tätige Umweltschutzorganisator, der als Vermögensverwalter der Stiftung die erste UN-Umweltkonferenz 1972 in Stockholm organisiert hatte. Die CGIAR war Teil der jahrzehntelangen Strategie der Rockefeller-Stiftung, die Wissenschaft in den Dienst der Eugenik zu stellen, einem abscheulichen Werkzeug zur 'Rassenhygiene', auch „Das Projekt“ genannt.
 
Die CGIAR baute ihren Einfluss aus, auf die FAO, auf das Entwicklungsprogramm der UN und auf die Weltbank. Durch eine akribisch geplante Strategie der Einflussnahme mit gezielten Anschubfinanzierungen schaffte es die Rockefeller-Stiftung seit Anfang 1970, der globalen Landwirtschaftspolitik eine neue Form zu geben.
 
Durch großzügig von Rockefeller und Ford finanzierte Studienprogramme brachte die Beratergruppe CGIAR führende Agrarwissenschaftler und Agronomen der Dritten Welt in die USA, um sie auf moderne Produktionsformen des Agribusiness einzuschwören, die sie dann in ihren Heimatländern durchsetzen sollten. Auf diese Weise schuf man ein unbezahlbares Netzwerk, um dem US-Agribusiness Zugang zu neuen Märkten zu verschaffen, besonders, was die Durchsetzung der „gentechnischen Revolution“ in den Entwicklungsländern betraf. Und alles im Namen von Wissenschaft, Effizienz und freiem Handel.
 
Die gentechnische Produktion einer Herrenrasse?
 
Vor diesem Hintergrund wird die Samenbank von Svalbard schon etwas interessanter. Bei dem oben erwähnten geheimnisvollen „Projekt“ handelt es sich um den Plan der Rockefeller-Stiftung und anderer mächtiger Finanziers, seit den 20er Jahren die Idee einer gentechnisch konstruierten Herrenrasse mithilfe der Eugenik, später in Genetik umbenannt, zu rechtfertigen. Hitler und die Nazis nannten es die arische Herrenrasse.
 
Die Eugenik des Hitler-Faschismus wurde zum größten Teil von derselben Rockefeller-Stiftung finanziert, die heute am „Tresor des jüngsten Gerichts“ beteiligt ist, um die Proben aller Samen unseres Planeten einzulagern. Jetzt wird die Sache wirklich spannend. Dieselbe Rockefeller-Stiftung entwickelte die pseudowissenschaftliche Disziplin der Molekularbiologie, die das menschliche Leben unbarmherzig auf eine „bestimmte Gensequenz“ zu reduzieren sucht, um diese so zu manipulieren, dass sich damit auch menschlichen Eigenschaften beeinflussen lassen. Hitlers Eugenikforscher, von denen viele nach dem Krieg stillschweigend in die USA gebracht wurden, damit sie ihre biologischen Eugenikforschungen weiterführen konnten, legten den Grundstein für die gentechnische Veränderung verschiedener Lebensformen. Viele dieser Forschungen waren öffentlich gefördert worden, bis hin zu großzügigen Spenden der Rockefeller-Stiftung an das Dritte Reich.2
 
Dieselbe Rockefeller-Stiftung schuf die sogenannte Grüne Revolution. Der Plan dafür entstand während einer Reise nach Mexiko, die Nelson Rockefeller 1946 zusammen mit Henry Wallace unternahm, der im New Deal für die Landwirtschaft zuständig war und später die Saatgutfirma Pioneer Hi-Breed gründete.
 
Die „Grüne Revoution“ gab vor, das Problem des Hungers in der Welt zu lösen, in einem ersten Schritt in Mexiko, Indien und anderen ausgewählten Ländern, in denen die Rockefeller-Stiftung aktiv war. Der Agronom der Stiftung, Norman Borlaug, bekam für seine Arbeit den Friedensnobelpreis – nichts worauf man noch stolz sein könnte, nachdem auch Henry Kissinger ihn bekommen hat.
 
Tatsächlich stellte sich wenig später heraus, dass die „Grüne Revolution“ eine ausgezeichnete Strategie der Rockefellerfamilie war, um ein globales Agribusiness zu entwickeln, das sich genauso monopolisieren ließ, wie sie es mit der Ölindustrie ein halbes Jahrhundert zuvor getan hatte. Ganz so wie Henry Kissinger es 1972 formulierte: „Wer das Öl kontrolliert, der kontrolliert das Land, wer die Nahrung kontrolliert, kontrolliert das Volk.“
 
Agribusiness und Rockefellers "Grüne Revolution" entwickelten sich Hand in Hand. Sie waren Teil einer langfristigen Strategie, die, nur einige Jahre später, zu der von der Rockefeller-Stiftung finanzierten Forschung zur Entwicklung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere führte.
 
John H. Davis war in den 50er Jahren stellvertretender Landwirtschaftsminister unter Präsident Eisenhower. 1955 verließ er Washington, um sich in das Fortbildungsprogramm für Wirtschaft in Harvard (Graduate School of Business) einzuschreiben, zur damaligen Zeit ein ungewöhnliches Studium für einen Agrarexperten. Doch er hatte eine klare Strategie. 1956 veröffentlichte Davis einen Artikel in der Harvard Business Review: „Der einzige Weg, um das sogenannte Farmproblem ein für allemal zu lösen und schwerfällige Regierungsprogramme zu umgehen, ist die Entwicklung der Landwirtschaft hin zum Agribusiness.“ Er wusste genau, was er damit meinte, auch wenn ihn damals nur wenige wirklich verstanden: eine Revolution der landwirtschaftlichen Produktion, die einigen multinationalen Konzernen die Kontrolle über die Nahrungskette verschaffen würde und ein Ende der traditionellen bäuerlichen Familienbetriebe bedeutete.3
 
Ein entscheidender Aspekt, der die Interessen der Rockefeller-Stiftung und anderer US-Agribusiness-Firmen bestimmte, war die schnelle Verbreitung des neuen Hybrid-Saatguts auf den expandierenden Märkten. Ein wesentliches Merkmal der Hybrid-Saat ist ihre begrenzte Fortpflanzungsfähigkeit. Hybride haben einen eingebauten Schutz gegen Vermehrung. Im Gegensatz zur normal befruchteten Spezies, bei der die Erträge denen der Elterngeneration gleichen, ist der Ertrag aus den Samen der Hybride deutlich geringer als bei der ersten Generation. Für die Saatgutlieferanten ist entscheidend, dass die Bauern jedes Jahr neues Saatgut kaufen müssen, um gleichbleibende Erträge zu erzielen. Zudem verhindert der verminderte Ertrag der zweiten Generation den freien Handel mit Saatgut, was oft ohne Genehmigung der Züchter passierte. Hybride verhindern die Verbreitung von kommerziellem Saatgut durch Zwischenhändler. Wenn die großen multinationalen Saatgutfirmen in der Lage sind, die Zuchtlinien ihrer Hybride zu sichern und zu kontrollieren, dann ist weder ein Bauer, noch ein anderer Wettbewerber in der Lage, solche Hybride zu produzieren. Die globale Konzentration der Patente für Hybrid-Saatgut auf eine Handvoll gigantischer Saatgutfirmen, angeführt von DuPonts Pioneer Hi-Bred und Monsantos Dekalb, schufen die Grundlage für die der „Grünen Revolution“ folgende „Revolution mit gentechnisch verändertem Saatgut“.4
 
Tatsächlich dtürzte die Einführung der modernen amerikanischen Landwirtschaftstechnologien, der chemischen Düngemittel und des kommerziell produzierten Hybrid-Saatguts die Bauern der Entwicklungsländer, vor allem die wohlhabenden, in die Abhängigkeit von ausländischen, meist amerikanischen Angribusiness- und Petrochemiefirmen. Das war der erste Schritt in einer von langer Hand sorgfältig geplanten Entwicklung.
 
Unter dem Banner der „Grünen Revolution“ verschaffte sich das Agribusiness einen Zugang zu Märkten, die bis dahin für die US-Exporte begrenzt waren. Diese Entwicklung wurde später als „marktorientierte Landwirtschaft“ bezeichnet. Tatsächlich war es eine vom Agribusiness kontrollierte Landwirtschaft.
 
Mit der „Grünen Revolution“ entwickelte und unterstützte die Rockefeller-Stiftung, später gemeinsam mit der Ford-Stiftung, die außenpolitischen Ziele der USAID (United States Agency for International Development) und der CIA.
 
Ein weiterer Effekt der „Grünen Revolution“ war die Vertreibung der Kleinbauern aus den ländlichen Gegenden in die Slums der Vorstädte, wo sie verzweifelt nach einem neuen Broterwerb suchten. Und dies war kein unerwünschter Nebeneffekt, sondern Teil eines Plans: der Schaffung einer Reservearmee billiger Arbeitskräfte für die expandierenden multinationalen US-Fabriken, die sogenannte Globalisierung der vergangenen Jahre.
 
Während die Werbekampagnen für die „Grüne Revolution“ langsam verstummten, stellte sich heraus, dass die Resultate anders aussahen als die Versprechungen. Durch den wahllosen Einsatz von Pestiziden waren vielfach ernste Gesundheitsprobleme entstanden. Die Monokulturen des neuen Hybrid-Saatguts veringerte die Fruchtbarkeit der Böden, und nach einer gewissen Zeit sanken die Erträge. Anfangs waren die Ergebnisse beeindruckend gewesen: doppelte oder sogar dreifache Ertragsmengen bei einigen Getreidesorten wie Weizen und auch bei Mais in Mexiko. Doch die Erfolge hielten nicht lange an.
 
Charakteristisch für die „Grüne Revolution“ war, dass sie von großen Bewässerungsprojekten begleitet wurde. Mit Krediten der Weltbank errichtete man gewaltige neue Talsperren, die bewohntes Gebiet und fruchtbares Ackerland überfluteten. Außerdem brachte der neue Super-Weizen nur hohe Erträge, wenn der Boden mit Düngemitteln geradezu gesättigt wurde. Die Grundstoffe des Kunstdüngers sind Stickstoff und Erdöl, Zutaten, die von den „Sieben Schwestern“ geliefert wurden, den führenden, von Rockefeller dominierten Mineralölgesellschaften.
 
Die gigantischen Mengen an Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmittel, die zum Einsatz kamen, verschafften den Öl- und Chemiegiganten neue Märkte – oder wie es ein Kritiker ausdrückte: die „Grüne Revolution“ war tatsächlich vor allem eine chemische Revolution. Von Anfang an waren die Entwicklungsländer nicht in der Lage, für die Mengen an chemischen Düngemitteln und Pestiziden selbst aufzukommen. Stattdessen erhielten sie großzügige Kredite von der Weltbank sowie gezielte Darlehen der Chase Manhattan Bank und anderer großer New Yorker Geldinstitute, abgesichert durch Regierungsbürgschaften.
 
In viele Entwicklungsländer vergeben, gingen diese Kredite in den meisten Fällen an die Großgrundbesitzer. Die Kleinbauern befanden sich in einer noch schwierigeren Lage. Oft konnten sie sich das moderne Set aus Saatgut, chemischem Dünger und Pestiziden nicht leisten und liehen sich das Geld dafür.
 
In manchen Entwicklungsländern gab es zuerst noch Regierungsprogramme, die an einige Bauern Kredite vergaben. Diejenigen, die nicht an den Programmen teilhatten, liehen sich privates Geld. Aufgrund der Wucherzinsen, hatten die Kleinbauern aus den höheren Erträgen oft keinen Nutzen. Oft mussten sie vielmehr die gesamte Ernte verkaufen, um Zinsen und Darlehn zu tilgen. Sie wurden von Geldgebern und Händlern abhängig und verloren ihr Land. Aber auch bei den günstigen Regierungsdarlehen diente die Ernte nicht mehr dem Eigenbedarf, sondern dem Verkauf auf dem Markt.5
 
Seit Jahrzehnten sind es dieselben Interessen, die die Rockefeller-Stiftung zuerst die „Grüne Revolution“ propagieren ließ, und nun eine zweite, die „Gen-Revolution“, wie der Präsident der Rockefeller-Stiftung, Gordon Conway sie einige Jahre zuvor taufte. Es geht um die Ausbreitung der industriellen Landwirtschaft und kommerzieller Produktionsmittel, einschließlich gentechnisch manipulierten und patentierten Saatguts.
 
Gates, Rockefeller und eine „Grüne Revolution“ in Afrika
 
Erinnert man sich an den wahren Hintergrund der in den 50er Jahren von der Rockefeller-Stiftung inszenierten „Grünen Revolution“, so mutete es höchst seltsam an, dass dieselbe Stiftung nun, zusammen mit der Gates-Stiftung, Millionen Dollar investieren will, um das Saatgut der Welt für den „Tag des jüngsten Gerichts“ zu bewahren, während sie gleichzeitig Millionen Dollar in ein Projekt investieren, das sie „Allianz für eine grüne Revolution in Afrika“, AGRA, nennen.
 
Denn auch hier spielt wieder dieselbe Rockefeller-Stiftung eine entscheidende Rolle. Das bestätigt ein Blick auf die Liste der Führungsriege. Niemand anders als der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan hat den Vorsitz der AGRA übernommen und erklärte bei seiner Antrittsrede auf einem Weltwirtschaftsforum in Cape Town, Südafrika, im Juni 2007: „Ich nehme diese Herausforderung an und danke der Rockefeller-Stiftung, der Bill & Melinda Gates-Stiftung und allen anderen, die unsere Afrika-Kampagne unterstützen."
 
Zum Aufsichtsrat der AGRA gehört der Südafrikaner, Strive Masiyiwa, gleichzeitig Treuhänder der Rockefeller-Stiftung, weiter gehören dazu: Sylvia M. Mathews von der Bill & Melinda Gates-Stiftung; Mamphela Ramphele, von 2000 bis 2006 geschäftsführende Direktorin der Weltbank; Rajiv J. Shah von der Gates-Stiftung; Nadya K. Shmavonian von der Rockefeller-Stiftung; Roy Steiner von der Gates-Stiftung. Außerdem gehören zur AGRA Gary Toenniessen, Direktor für „Food security“ bei der Rockefeller-Stiftung und Akinwumi Adesina, Co-Direktor der Rockefeller-Stiftung. Um die Mannschaft komplett zu machen, arbeiten am Programm der AGRA außerdem Peter Matlon, Geschäftsführer der Rockefeller-Stiftung; Joseph DeVries, Leiter des Programms für Afrikanische Saatsysteme und Co-Direktor der Rockefeller-Stiftung. Genau wie die alte verfehlte „Grüne Revolution“ in Indien und Mexiko, hat auch die neue afrikanische für die Rockefeller-Stiftung höchste Priorität.
 
Während sie sich bisher zurückhielten, hoffen Monsanto und andere GMO-Agribusiness-Riesen nun, mithilfe von Kofi Annans AGRA, ihre patentierte Gensaat über ganz Afrika zu verbreiten, alles unter dem trügerischen Label „Biotechnologie“, einem neuen Euphemismus für gentechnisch verändertes und patentiertes Saatgut. Bisher ist Südafrika das einzige afrikanische Land, in dem der Anbau von GMO-Saat gestattet ist. 2003 erlaubte Burkina Faso erste Versuche mit GMO-Pflanzen. Im Herkunftsland von Kofi Annan, in Ghana, wurde 2005 ein Gesetzentwurf zur Biosicherheit vorgelegt und von offizieller Seite die Bereitschaft signalisiert, weitere Forschungen mit GMO-Saat zu betreiben.
 
Afrika ist also das nächste Ziel einer Kampagne der US-Regierung, gentechnisch manipuliertes Saatgut weltweit einzuführen. Seine fruchtbaren Böden machen es zum idealen Kandidaten. Es überrascht nicht, dass die Regierungen vieler afrikanischer Staaten von den GMO-Sponsoren nichts Gutes erwarten, eine Vielzahl von Gentechnikversuchen und Projekten zur Biosicherheit wurden in Afrika mit dem Ziel initiiert, die Gentechnik in die afrikanische Landwirtschaft einzuführen. Dazu gehören auch Förderprogramme zur Ausbildung afrikanischer Wissenschaftler im Bereich Gentechnik und Biosicherheits der US-Regierungsagentur für Internationale Entwicklung (United States Agency for International Development, USAID) und der Weltbank; die Genforschung will auch die einheimische afrikanische Nahrungsmittelproduktion in das Geschäft hineinziehen.
 
Schon seit Jahren fördert die Rockefeller-Stiftung Projekte, die gentechnisch veränderte Pflanzen auf den Feldern Afrikas verbreiten sollen. So unterstützte sie eine Untersuchung für den Anbau gentechnisch manipulierter Baumwolle in der Ebene von Makhathini in Südafrika.
 
Monsanto hat sich bereits fest auf dem südafrikanischen Saatgutmarkt etabliert, sowohl mit Hybrid- als auch mit GMO-Saatgut. Nun hat sich die Firma eine geschickte Kampagne einfallen lassen. Unter dem Titel „Same der Hoffnung“ unterstützt sie eine geringe Anzahl von armen Kleinbauern mit ihrem Set für die „Grüne Revolution“, worauf dann natürlich Monsantos patentiertes GMO-Saatgut folgt. 6
 
Die schweizerische Syngenta AG, einer der „Vier Reiter der GMO-Apokalypse“, steckt einige Millionen Dollar in eine Treibhausanlage in Nairobi, um dort schädlingsresistenten GMO-Mais zu entwickeln. Auch Syngenta ist Teil der CGIAR.7
 
Zurück nach Svalbard
 
Doch was bringt nun die Gates- und Rockefeller-Stiftungen dazu, einerseits die Ausbreitung von patentiertem und möglicherweise bald mit Terminator-Technologie manipuliertem Saatgut voranzutreiben – ein Prozess, der wie bereits in anderen Teilen der Welt die Pflanzenvielfalt zerstören wird, sobald sich die industrialisierten Monokulturen des Agribusiness durchgesetzt haben –, während sie andererseits Millionen von Dollar investieren, um jede einzelne Samenvariante in einem bombensicheren Tresor nahe dem Nordpol zu konservieren, um „die Vielfalt der Feldfrüchte für die Zukunft zu sichern“, so ihr offizielles Statement.
 
Es ist mit Sicherheit kein Versehen, dass die Rockefeller- und Gates-Stiftung mit vereinten Kräften in Afrika eine genmanipulierte „Grüne Revolution“ starten, während sie in aller Stille gleichzeitig einen „Tresor des jüngsten Gerichts“ in Svalbard finanzieren. Denn auch die GMO-Giganten des Agribusiness sind in Svalbard mit von der Partie.
 
Tatsächlich beschwört das ganze Svalbard-Unternehmen einschließlich der beteiligten Personen die schlimmsten Katastrophenszenarien, so wie Michael Crichtons Science-Fiction-Bestseller „Andromeda-Art“, wo eine tödliche Seuche außerirdischen Ursprungs, eine tödliche Blutgerinnung, die gesamte Menschheit bedroht. In Svalbard wird die bestgesicherte Saatgutsammlung der Zukunft von den Polizisten der Gentechnik und der „Grünen Revolution“ bewacht – der Rockefeller- und der Gates-Stiftung, Syngenta, DuPont und der CGIAR.
  
 Für das Svalbart-Projekt hat sich eine Organisation unter dem Namen Global Crop Diversity Trust, GCDT (Globaler Zusammenschluss für Kulturpflanzenvielfalt ) gegründet. Wer verbirgt sich hinter solch Ehrfurcht gebietendem Konsortium über das gesamte Saatgut des Planeten? Die GCDT wurde gegründet von der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschafts­organisation der Vereinten Nationen und von Biodiversity International (dem früheren Internationalen Institut für pflanzengenetische Ressourcen), einem Ableger der CGIAR.
 
Der Global Crop Diversity Trust hat seinen Sitz in Rom. Vorstandsvorsitzende ist Margaret Catley-Carlson, eine Kanadierin, die auch im Beirat der „Group Suez Lyonnaise des Eaux“ vertreten ist, einer der weltgrößten privaten Wasserfirmen. Bis 1998 war Margaret Catley-Carlson auch Präsidentin des in New York ansässigen Bevölkerungsrates, der von John D. Rockefeller gegründeten Organisation zur Reduzierung der Weltbevölkerung – 1952 gegründet, um das Eugenik-Programm der Rockefeller-Familie unter dem Deckmantel der „Familienplanung“ durchzusetzen, mit Kampagnen zur Geburtenkontrolle und Sterilisation in den Entwicklungsländern.
 
Ein anderes Vorstandsmitglied des GCDT ist Lewis Coleman, ehemalige Führungskraft der „Bank of Amerika“ und zurzeit Chef der „Hollywood Dream Works Animation“. Coleman ist außerdem leitendes Vorstandsmitglied der „Northrop Grumman Corporation“, einem der größten amerikanischen Rüstungskonzerne, die das Pentagon beliefern.
 
Jorio Dauster ist gleichzeitig Vorstandvorsitzender der "Brasil Ecodiesel". Er ist ehemaliger Botschafter Brasiliens in der EU und Chefunterhändler für die Auslandsverschuldung im brasilianischen Finanzministerium. Dauster war außerdem Präsident des brasilianischen Kaffee-Instituts und Koordinator für die Reform des brasilianischen Patentrechts, mit dem Ergebnis der Vergabe von Patenten auf gentechnisch veränderte Organismen, die bis dahin die brasilianische Gesetzgebung verboten hatte.
 
Cary Fowler ist der geschäftsführende Direktor der GCDT. Fowler war Professor und Forschungsdirektor in der Abteilung für Internationale Umwelt- und Entwicklungsstudien an der Norwegischen Universität für Biowissenschaften und leitender Berater des Generaldirektors von „Biodiversity International“. In dieser Funktion vertritt er die Future Harvest Centres der Beratungsgruppe für Internationale Agrarforschung (Consultative Group of International Agricultural Research, CGIAR) in den Verhandlungen um den internationalen Saatgutvertrag (International Treaty on Plant Genetic Resources for Food and Agriculture, ITPGRFA). In den 90er Jahren leitete er das Internationale Programm für Pflanzengenetische Ressourcen der FAO, für die er auch die Verhandlungen über den Globalen Aktionsplan für Pflanzengenetische Ressourcen vorbereitete, der 1996 von 150 Staaten angenommen wurde. Er ist ehemaliges Mitglied des Nationalen Rates für Pflanzengenetische Ressourcen der USA und im Kuratorium des Internationalen Zentrums für die Verbesserung von Weizen und Mais (International Center for Wheat and Maize Improvement, CIMMYT) in Mexiko, ein weiteres Rockefeller- und CGIAR-Projekt.
 
CGIAR-Vorstandsmitglied Dr. Mangala Rai ist Staatssekretär im indischen Landwirtschaftsministeriums (Department of Agricultural Research and Education, DARE), Generaldirektor des Indischen Rates für Landwirtschaftliche Forschung (Indian Council for Agricultural Research, ICAR). Er ist außerdem Vorstandsmitglied des von der Rockefeller-Stiftung initiierten Internationalen Reisforschungsinstituts (International Rice Research Institute, IRRI), das das weltweit erste große GMO-Experiment startete, der viel gepriesene „Golden Rice“, der sich als Fehlschlag erwies. Rai war Vorstandsmitglied des Internationalen Zentrums für die Verbesserung von Weizen und Mais, CIMMYT und Mitglied des Führungsgremiums der CGIAR.
 
Bei den Mitgliedern des Global Crop Diversity Trust einschließlich der Sponsoren handelt es sich also, um es mit den Worten aus Humphrey Bogarts Filmklassikers "Casablanca" zu sagen, um „die üblichen Verdächtigen“. Neben der Rockefeller- und der Gates-Stiftung sind die Sponsoren Gentechnik-Giganten wie DuPont Pioneer Hi-Breed, die Schweizer Syngenta, CGIAR und die entschieden GMO propagierende Abteilung für Entwicklungshilfe des US-Außenministeriums, USAID.
 
Es scheint also tatsächlich, als hätten sich hier die GMO- und Bevölkerungskontroll-Füchse zusammengerottet, um den Hühnerstall der Menschheit zu bewachen, die Samen der Kulturpflanzen im Bunker von Svalbard.8
 
Warum also Svalbard?
 
Es ist durchaus legitim, zu fragen, warum Bill Gates und die Rockefeller-Stiftung, gemeinsam mit den Gentechnikgiganten des Agribusiness und der CGIAR diesen „Tresor des jüngsten Gerichts“ in der Arktis finanzieren. Wer wird der Nutznießer einer solchen Samenbank sein? Pflanzenzüchter und Forscher sind normalerweise die Hauptnutzer von Genbanken. Heute sind die größten Pflanzenzüchter der Welt Monsanto, DuPont, Syngenta und Dow Chemical; gleichzeitig sind diese globalen Giganten die Hauptinhaber von Patentrechten auf Pflanzen. Seit Beginn des Jahres 2007 ist die Firma Monsanto, zusammen mit der US-Regierung, auch Inhaberin eines Patents für die sogenannte Terminator-Technologie oder, offiziell, „Gentechnische Beschränkung der Wiederverwendbarkeit“ (Genetic Use Restiction Technologies, GURT). Terminator ist eine verhängnisvolle Technologie, bei der industriell hergestelltes, patentiertes Saatgut nach der Ernte „Selbstmord“ begeht. So entsteht eine totale Kontrolle durch private Saatgutkonzerne, eine Macht über die Nahrungskette, wie sie in der Geschichte der Menschheit niemals zuvor existiert hat.
 
Dieser perfide, gentechnisch konstruierte Selbstmordmechanismus der Pflanzen zwingt die Bauern dazu, jedes Jahr von Monsanto oder anderen GMO-Saatgutlieferanten neue Aussaat für Reis, Sojabohnen, Getreide oder andere Grundnahrungsmittel zu kaufen. Wenn sich diese Technologie weltweit ausbreitet, dann kann sie innerhalb eines Jahrzehnts die Nahrungsmittelproduzenten der Welt zu Sklaven und Leibeigenen von drei oder vier gigantischen Saargutlieferanten machen.
 
Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, dass solche privaten Firmen auf Anweisung ihrer Regierung, z.B. in Washington, dem einen oder anderen Entwicklungsland das Saatgut verweigern, wenn sich deren Politik gegen die Interessen Washingtons richtet. Und wer meint, so etwas sei unmöglich, sollte sich die momentanen globalen Entwicklungen genauer anschauen. Schon aufgrund dieser Gefahren, der Machtkonzentration auf drei oder vier private US-Firmen ist das Verbot von genmanipulierten Pflanzen notwendig, selbst wenn die Ernten höhere Erträge liefern würden, was sie effektiv nicht tun.
 
Diese privaten Firmen, Monsanto, DuPont, Dow Chemical, können auch bisher als Sachverwalter menschlichen Lebens keine weiße Weste vorweisen. Sie entwickelten und verbreiteten solche Chemikalien wie Dioxin, PCB und Agent Orange. Sie leugneten jahrzehntelang die offensichtlichen Beweise für die krebserregende, und andere schwere Gesundheitsschäden hervorrufende Wirkung ihrer Erfindungen. Sie unterdrückten seriöse wissenschaftliche Studien darüber, dass das weltweit am meisten verbreitete Herbizid Glyphosat – ein Hauptbestandteil von Monsantos Roundup, welches zusammen mit den meisten gentechnisch veränderten Saaten von Monsanto geliefert wird – das Trinkwasser vergiftet, wenn es in den Boden sickert.9 Dänemark hat Glyphosat 2003 verboten, als sich bestätigte, dass es das Grundwasser des Landes kontaminiert.10
 
Die genetische Vielfalt, die in den Samenbanken verwahrt wird, bildet wertvolles Material für die Pflanzenzucht und viele Bereiche der biologischen Grundlagenforschung. Hunderttausende von Proben werden jährlich zu diesem Zweck verschickt. Die FAO der UN zählt ca. 1400 Samenbanken auf der ganzen Welt, die größte ist im Besitz der Regierung der USA. Andere große Samenbanken werden von China, Russland, Japan, Indien, Südkorea, Deutschland und Kanada unterhalten, deren Größe mit der Aufzählung abnimmt. Dazu unterhält die CGIAR (Consultative Group of International Agricultural Research) eine Kette von Samenbanken in ausgewählten Zentren rund um die Welt.
 
CGIAR, von der Rockefeller- und Ford-Stiftung 1972 in Leben gerufen, um ihr Agribusiness-Modell der „Grünen Revolution“ zu verbreiten, kontrolliert die meisten privaten Samenbanken von den Philippinen über Syrien bis Kenia. In all diesen gegenwärtig vorhandenen Samenbanken sind mehr als sechseinhalb Millionen Samenvarianten gesammelt, ungefähr zwei Millionen werden als „besondere“ eingestuft. Der Svalbard-Tresor soll allein eine Aufnahmekapazität für viereinhalb Millionen Samen besitzen.
 
GMO als Kriegswaffe?
 
Jetzt kommen wir in der Tat zum Kern des Problems, zur Gefahr des Missbrauchs, die in diesem Svalbard-Projekt von Bill Gates und der Rockefeller-Stiftung steckt. Könnte die Entwicklung von patentiertem Saatgut für den Großteil der Grundnahrungsmittel der Welt, wie Reis, Getreide und Futtermittel wie Sojabohnen schließlich auf schreckliche Weise zu biologischer Kriegsführung benutzt werden?
 
Das explizite Ziel der Eugenik-Lobby, die von den reichsten Eliten wie Rockefeller, Carnegie, Harriman und anderen seit 1920 gefördert wird, hat sich in dem gezeigt, was sie „negative Eugenik“ nennen, die systematische Vernichtung von unerwünschten Blutlinien. Margarete Sanger, eine harte Eugenikerin, die Gründerin von Planned Parenthood International und eine enge Vertraute der Rockefeller-Familie, erfand 1939 eine Organisation mit Sitz in Harlem, die sie „Das Neger-Projekt“ nannte. Das Ziel war, wie sie einem Freund in einem Brief freimütig anvertraute, „dass wir die Neger-Bevölkerung ausrotten wollen“.11
 
Die kleine kalifornische Biotechnik-Firma Epicyte gab 2001 die erfolgreiche Entwicklung einer gentechnisch veränderten Maissorte bekannt, die eine Sperma abtötende Substanz enthält, so dass Männer, die diesen Mais verzehren, steril werden. Damals hatte Epicyte ein Joint Venture mit DuPont und Syngenta abgeschlossen, um diese Technologie zu verbreiten, beide Firmen Sponsoren des „Tresors des jüngsten Gerichts“ in Svalbard. Dann wurde Epicyte von einer Biotechnik-Firma aus North Carolina aufgekauft. Das Erstaunliche war, dass Epicyte seinen spermiziden GMO-Mais mit Forschungsgeldern des US-Landwirtschaftsministeriums entwickelt hat, desselben USAID, das, gegen weltweiten Widerstand, auch die Entwicklung der Terminator-Technologie weiter finanzierte, deren Patent heute Monsanto gehört.
 
In den 90er Jahren startete die Weltgesundheitsorganisation der UN eine Impfkampagne für Millionen Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren in Nicaragua, Mexiko und auf den Philippinen. Die Impfung sollte gegen Tetanus immunisieren, eine Krankheit, die durch Verletzungen mit rostigem Metall entstehen kann. Doch es wurden weder Jungen noch Männer geimpft, obwohl sie vermutlich genauso oft in rostige Nägel treten wie Frauen. Aufgrund dieses seltsamen Vorgehens schöpfte Pro Vida de Mexico, eine römisch-katholische Laienorganisation, Verdacht und ließ Proben des Impfstoffs untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass der Tetanus-Impfstoff, den die WHO nur für Frauen im gebärfähigen Alter reserviert hatte, die Substanz Choriongonadotropin oder HCG enthielt, ein menschliches Hormon, das, an das Gift des Tetanus-Erregers gekoppelt, die Bildung von Antikörpern hervorruft, die eine Schwangerschaft vorzeitig beenden. Keine der geimpften Frauen war darüber informiert worden.
 
Später kam heraus, dass die Rockefeller-Stiftung zusammen mit dem von ihr initiierten Bevölkerungsrat, der Weltbank (Gastgeber der CGIAR) und dem amerikanischen Gesundheitsministerium in einem 20jährigen Projekt, das 1972 begann, an diesem geheimen Abtreibungs-Impfstoff mit Tetanuserregern für die WHO geforscht hatte. Auch die norwegische Regierung, heute Gastgeber für den „Tresor des jüngsten Gerichts“, hatte 41 Millionen Dollar in die Entwicklung eines speziellen, Schwangerschaftsabbrüche hervorrufenden Tetanus-Impfstoffs investiert.12
 
Ist es ein Zufall, dass dieselben Staaten und Organisationen, von Norwegen über die Rockefeller-Stiftung bis zur Weltbank auch hinter dem Samenbank-Projekt von Svalbard stecken? Francis Boyle, Professor für internationales Recht an der Universität von Illinois, der im Rahmen der Biowaffen-Konvention die amerikanische Gesetzgebung zur Durchsetzung dieser Konvention erarbeitete, den 1989 in Kraft gesetzten Biological Weapons Anti-Terrorism Act, bestätigt einen schlimmen Verdacht. Ihm zufolge rüstet sich das Pentagon: „jetzt, um einen biologischen Krieg führen und 'gewinnen' zu können“, als Teil der neuen, von Bush bestimmten nationalen strategischen Anweisungen von 2002 – „ohne öffentliches Wissen und Kritik.“ Prof. Boyle setzte hinzu, dass die US-Regierung in den Jahren 2001 bis 2004 die Schwindel erregende Summe von 14,5 Milliarden Dollar für angeblich 'zivile' Forschung ausgab, die mit biologischer Kriegsführung in Zusammenhang steht. 13
 
Richard Ebright, Biologe an der Rutgers-Universität, stellte fest, dass mehr als 300 wissenschaftliche Institutionen und ca. 12.000 Einzelpersonen heute in den USA Zugang zu Krankheitserregern haben, die sich für eine biologische Kriegsführung eignen. Es gibt allein 497 vom der amerikanischen National Institute of Health geförderte Projekte zur Erforschung von Infektionskrankheiten, die eine biologische Kriegsführung möglich machen würden. All das wird, wie heute so vieles, mit der Notwendigkeit der Verteidigung gegen eventuelle terroristische Angriffe gerechtfertigt.
 
Viele der von der US-Regierung ausgegebenen Dollars zur Entwicklung biologischer Kriegsführung fließen in die Gentechnik. Im Vorwort zu Francis Boyles Buch "Biowarfare and Terrorism" schreibt der Biologieprofesor des MIT (Massachusetts Institute of Technology), Jonathan King, dass diese „zunehmenden Bio-Terror-Programme eine ernste Gefahr für die eigene Bevölkerung darstellen“. King setzt hinzu: „Während solche Programme immer als defensiv bezeichnet werden, sind bei der Entwicklung biologischer Waffen defensive und offensive Programme in Wirklichkeit nahezu identisch.“ 14
 
Die Zeit wird zeigen, und Gott möge es verhüten, ob die "Samenbank des jüngsten Gerichts" von Svalbard Teil einer anderen „Endlösung“ ist, mit der zugleich auch der große, alte Planet Erde untergehen wird.
 
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1 F. William Engdahl, „Seeds of Destruction – The Hidden Agenda of Genetic Manipulation“, Montreal, Global Research Press, 2006, ("Saat der Zerstörung", Jochen Kopp-Verlag, 2006).
 
2 Ebd., S. 72-90
 
3 John H. Davis, Harvard Business Review, 1956, zitiert in Geoffrey Lawrence, Agribusiness, Capitalism and the Countryside, Pluto Press, Sydney, 1987. Siehe auch: Harvard Business School, The Evolution of an Industry und: Agribusiness Seminar, in http://www.exed.hbs.edu/programs/agb/seminar.html.
 
4 Engdahl, op. cit., S. 130.
 
5 Ebd., S. 123-30.
 
6 Myriam Mayet, The New Green Revolution in Africa: Trojan Horse for GMOs?, May, 2007, African Centre for Biosafety, www.biosafetyafrica.net
 
(Vergl. auch: Ute Sprenger, "Die Politik des Hungers im südlichen Afrika", in: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/183/thema/sprenger/politik-des-hungers-im-suedlichen-afrika)
 
7 ETC Group, Green Revolution 2.0 for Africa?, Communique Issue #94, März/April 2007.
 
8 Global Crop Diversity Trust website, in http://www.croptrust.org/main/donors.php
 
9 Engdahl, op. cit., pp.227-236.
 
10 Anders Legarth Smith, Denmark Bans Glyphosates, the Active Ingredient in Roundup, Politiken, September 15, 2003, in organic.com.au/news/2003.09.15.
 
11 Tanya L. Green, The Negro Project: Margaret Sanger’s Genocide Project for Black American’s, in www.blackgenocide.org/negro.html.
 
12 Engdahl, op. cit., S. 273-275; J.A. Miller, Are New Vaccines Laced With Birth-Control Drugs?, HLI Reports, Human Life International, Gaithersburg, Maryland; June/July 1995, Volume 13, Number 8.
 
13 Sherwood Ross, Bush Developing Illegal Bioterror Weapons for Offensive Use,’ December 20, 2006, in www.truthout.org.
 
(Vergl. auch: Francis A. Boyle: "Bush Junior und der drohende Atomkrieg" in: http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr42-vom-16102006/bush-junior-und-der-drohende-atomkrieg)
 
14 Francis A. Boyle, "Biowarfare and Terrorism", Clarity Press 2005, Vorwort von Jonathan King.

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Eisiger Tresor für Pflanzensamen

Es ist ein Vorhaben der Superlative, ein weltweites Vorzeigeprodukt zur Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Erde: der Svalbard Global Seed Vault, der am 26. Februar 2008 feierlich eröffnet wurde. Bis zu 4,5 Millionen Proben von Pflanzensamen sollen hier, nur gut tausend Kilometer vom Nordpol entfernt, im Permafrostboden der Insel Spitzbergen untergebracht und archiviert werden.

Hauptziel des Depots ist die möglichst vollständige Erhaltung der wichtigsten Nutzpflanzenarten weltweit inklusive der dazugehörigen Wildpflanzen und aller heute existierenden, zum Teil seltenen Kulturarten. Das Megaprojekt der norwegischen Regierung, der Nordic Gene Bank und der UN-nahe Stiftung „Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt“ (Global Crop Diversity Trust) dient aber auch als eine Art „stille Notreserve“.

Beispielsweise können damit Samen, die durch Naturkatastrophen oder Kriege irgendwo auf der Welt verloren gehen, problemlos ersetzt werden. Der Global Seed Vault bietet zudem die Möglichkeit auf Veränderung der Umweltbedingungen in Zukunft zu reagieren, und besser angepasste Sorten zu züchten.

Schockfrosten zur Rettung der biologischen Vielfalt
Um genügend Platz zu schaffen für die angedachten insgesamt zwei Milliarden Reis-, Mais-, Maniok- oder Weizensamen, wurde nahe dem Ort Longyearbyen ein 125 Meter langer Tunnel in den Felsen gesprengt. An dessen Ende befinden sich drei Hochsicherheitstresore von jeweils siebenundzwanzig mal zehn Meter Größe. In diese soll die wertvolle Fracht im Laufe der Jahre sicher verstaut werden. 


In den Hallen des Global Seed Vault werden bald eisige Temperaturen von minus 18 Grad Celsius herrschen, die Luftfeuchtigkeit ist niedrig. Beide Maßnahmen sorgen dafür, dass das eingelagerte Saatgut nur eine geringe Stoffwechselaktivität zeigt und lange lebensfähig bleibt. Nach Angaben der beteiligten Wissenschaftler können einige der Samen so ein Millennium oder mehr überdauern. Weizen beispielsweise hält sich angeblich bis zu 1.700 Jahre, Gerste rund 2.000 Jahre und Hirse sogar nahezu unglaubliche 20.000 Jahre.

Für alle Fälle gut gerüstet
Um die künstliche Berghöhle auf die notwendige Temperatur zu bringen, laufen seit November 2007 gewaltige Kühlgeräte. Doch das Schockfrosten des Global Seed Vault dauert erheblich länger als erwartet. Für die Forscher kein Problem – ganz im Gegenteil. Ihrer Meinung nach zeigt dies nur, dass die Felsen, die die Höhle umgeben unempfindlicher gegenüber Temperaturveränderungen sind als bisher gedacht und erhofft – eine Eigenschaft, die sich gerade im Zuge der zukünftigen globalen Erwärmung als äußerst nützlich für den Betrieb der Genbank erweisen könnte.

Und selbst wenn das Kühlsystem, das nach der Initialphase von nur noch einem einzigen 10-Kilowatt-Komperessor gespeist wird, einmal streikt, ist das Projekt nicht gefährdet. Die natürlichen Temperaturen im Permafrostboden von minus ein bis zwei Grad sorgen dann dafür, dass das Saatgut nicht auftaut und genug Zeit zur Beseitigung des Fehlers bleibt.

Krisensicher und immun gegen Globale Erwärmung
Natürliche und künstliche „Vereisung“ sind das Eine. Aber auch sonst haben die Macher des Global Seed Vault scheinbar an alles gedacht, was der Sicherheit der kostbaren Samen dient: Die Saatguthallen sind von dicken Betonmauern umgeben und durch ein ausgeklügeltes Alarmsystem geschützt. Und das Samendepot übersteht angeblich sogar einen Atomkrieg oder einen Terroranschlag mit einem gezielt abstürzenden Flugzeug problemlos.

Gut gerüstet scheint die Genbank zudem gegen mögliche Tücken der Globalen Erwärmung: Der Speicher liegt auf rund 130 Meter Höhe und würde deshalb auch durch ein komplettes Abschmelzen der Gletscher und Polkappen und dem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg nicht gefährdet. 

So futuristisch wie das gesamte Projekt, ist das Design des Eingangsbereiches und des Daches des Arctic Seed Vault. Eigens dafür engagierte Künstler um Dyveke Sanne haben dort große Mengen an stark reflektierendem Stahl, Spiegeln und Prismen verbaut.

Die Installation wirkt wie ein Leuchtfeuer, das noch aus einigen Kilometern Entfernung sichtbar ist und so auf die grüne Arche Noah aufmerksam macht. Während in den Sommermonaten das Polarlicht von dem Gebäude reflektiert wird, verleiht ihm im Winter ein Netzwerk aus 200 so genannten faseroptischen Kabeln (fibre-optic cables) ein grünlich-türkisfarbenes und weißliches Aussehen.

Samenspeicher, Arche Noah im Eis

Tief im Eis von Spitzbergen, in einer Art unterirdischem Tresor, werden die Samen der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen gesammelt und für kommende Generationen bewahrt. Heute wird das spektakuläre und weltweit einmalige Archiv eingeweiht. 



Eigentlich ist es eine recht überschaubare Zahl von Pflanzen, die für die Ernährung der Menscheit eine Rolle spielen: Etwa 150 Kulturpflanzen wie Mais und Hirse, Reis und Weizen werden weltweit in größerem Maßstab angebaut. Trotzdem existiert eine riesige Vielfalft dieser Kulturpflanzen, denn einzelne Sorten unterscheiden sich - von der Größe der Pflanze bis hin zur Blütezeit.

Diese Vielfalt soll jetzt besser geschützt und bewahrt werden: in einer unterirdischen Anlage auf der norwegischen Insel Spitzbergen. Der Bau, der sich in einer alten Kohlemine befindet, sollte selbst einen Atomkrieg überstehen - und könnte die Ernährung der Menschheit nach einer globalen Katastrophe ermöglichen. Im Beisein von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maatha wurde das einzigartige Saatgutlager, das sich nahe dem Ort Longyearbyen befindet, heute eröffnet.

Seinen Platz findet das Sicherheitslager im Permafrostboden eines abgelegenen arktischen Berges, nur rund tausend Kilometer vom Nordpol entfernt. Drei frostige Hallen von jeweils 27 mal 10 Metern Größe wurden in den Sand- und Kalkstein der norwegischen Insel gebohrt. Bis zu 4,5 Millionen Samenproben haben hier Platz. Verschwindet eine Pflanze oder wird sie gar durch eine Katastrophe ausgelöscht, könnte sie dank des eingelagerten Saatguts wiederangepflanzt werden. 

"Die Anlage wurde so gebaut, dass sie doppelt so viele Sorten Saat aufnehmen könnte, wie wir überhaupt kennen", sagt Cary Fowler, Geschäftsführer des Welttreuhandfonds für die Kulturpflanzenvielfalt und Vordenker des Projekts. "Sie wird weder zu meinen Lebzeiten, noch zu denen meiner Enkel gefüllt werden." 



"Tresor des jüngsten Gerichts"
Damit die riesige Kühlhalle überhaupt gebaut werden konnte, investierte Norwegen umgerechnet rund sechs Millionen Euro. Luftschleusen schützen die drei Räume, die als Speicher für Proben der mehr als 1400 nationalen Samenkorn-Lager weltweit dienen sollen. Viele Saatgutbanken haben bereits ihren Teil zum neuen Lager beigetragen.

Im Gegensatz zur Spitzbergener Anlage sind viele nationale Genbänke nicht ausreichend geschützt; ein Teil der Pflanzenvielfalt ging daher bereits verloren: So wurden irakische und afghanische Saatgutbanken im Krieg zerstört, eine fiel auf den Philippinen einem Taifun zum Opfer. Dass der neue Tresor solchen Widrigkeiten trotzt, hat sich herumgesprochen. Von Unruhen geplagte Länder wie Pakistan und Kenia haben bereits Saatgutproben nach Spitzbergen verschickt. Rund 268.000 Samenproben schlummern schon im eisgekühlten Lager - das entspricht etwa zehn Tonnen. Die Proben werden zwar auf Spitzbergen gelagert, bleiben aber im Besitz der Herkunftsländer.

"Ich arbeite schon 30 Jahre in dem Bereich, und ich dachte, ich kenne zumindest alle Kulturpflanzen", sagt der Projektplaner Fowler. Doch ein Blick auf die Liste der bisher eingetroffenen Proben belehrte ihn eines Besseren. "Ich muss zugeben, da gibt es eine Reihe von Kulturpflanzen, von denen ich noch nie gehört habe."

Von Eisbären bewacht


Es ist also ein reicher Schatz, der auf Spitzbergen ruht, einem Ort, wo die durchschnittliche Temperatur im Winter minus 14 Grad Celsius beträgt. Die norwegische Inselgruppe mit ihren rund 2300 Bewohnern wurde jedoch nicht trotz sondern gerade wegen ihres unwirtlichen Klimas als Standort ausgewählt.

So werden die Samen von Weizen, Mais, Hafer und von anderen Nutzpflanzen bei einer konstanten Temperatur von minus 18 Grad Celsius gelagert. Sollte das Kühlsystem einmal ausfallen, sorgt der Permafrost dafür, dass das Quecksilber nicht über 3,5 Grad Celsius unter null klettert. "Spitzbergen erfüllte wirklich alle Kriterien", schwärmt Fowler. Unter diesen Bedingungen können viele Pflanzensamen sogar Jahrtausende überstehen - Gerstensamen etwa können 2000 Jahre überdauern, Hirse sogar 20.000.

Geschützt wird das Saatgut von hohen und dicken Betonmauern, einer gepanzerten Tür, einem Alarmsystem, und - nicht zu vergessen - von den Eisbären, die in der Gegend umherstreifen. Auch den Klimawandel haben die Architekten bedacht, als sie den Bau austüftelten. So liegt das Pflanzenlager 130 Meter über dem aktuellen Meeresspiegel. Selbst wenn große Teile der Eisdecken schmelzen sollten, bliebe es trocken.




Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von xxy, 16.10.2015 um 19:16 (UTC):

Nun, diese Konzerne tun nichts aus Nächstenliebe, sie wollen halt ihren eigenen Arsch retten und sich die Welt schön machen ohne störenden Mob, wenn die Katastrophe vorbei ist, die sie immer weiter treiben!
Informiert euch Leute, die Politiker stecken da ganz tief mit drinnen, sagt es weiter, damit es ans Licht kommt!

Kommentar von Home, 27.12.2013 um 08:11 (UTC):
J-Area52 - Arche der Samen.
Home http://www.zixiutang-capsule.com/

Kommentar von böse Buben, 04.02.2012 um 08:38 (UTC):
lauter Paranoia verdächtige Typen.
Das macht der Reichtum aus den Menschen. Eigentlich nur bedauernswert. Die Natur findet schon selber den Richtigen WEG.
Nur eine vorübergehende Krankheit.
Das AMI Land ist Hollywood!



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